Wie geht es Dir? Eigentlich nicht schlecht!

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Frage ich einen anderen Menschen, wie es ihm gehe, bekomme ich folgende Antwort: “Eigentlich nicht schlecht”.

Was heisst das konkret?
Geht es ihm jetzt wohl schlecht oder geht es ihm gut? Und wenn es ihm gut gehen sollte, warum sagt er mir dann nicht: “Es geht mir gut, es geht mir ausgezeichnet!” Warum erwähnt er zusätzlich noch das schlecht?

Ist es eine Redensart, sind wir uns gar nicht mehr bewusst, was wir sagen, oder wollen wir uns zusätzlich absichern, dass es uns vielleicht ja auch in Zukunft wieder schlecht gehen könnte. Also nicht zu fest das Gute erwähnen, es könnte ja auch wieder anders kommen. Oder will man sich einfach anpassen, alle Menschen sind eher in einer negativen Stimmung um einen herum, in den Zeitungen gibt es jeden Tag neue Schreckensmeldungen, also muss irgendetwas ja schlecht sein. Und man möchte ja mit seinen Freunden auf der gleichen Ebene kommunizieren.

Was würde denn passieren, wenn Sie solche Sätze verändern?
Wenn Sie ab jetzt jedes Mal, wenn jemand Sie nach Ihrem Wohlbefinden fragen würde, Sie sagen, es geht mir einfach ausgezeichnet, es geht mir soooo gut, ich lebe so gerne, mir geht es glänzend, mir geht es traumhaft.

Selbst wenn es nicht ganz die Wahrheit wäre, was würde in Ihrem Kopf ablaufen? Könnten Sie das sagen und gleichzeitig mürrisch den anderen anschauen? Oder könnten Sie gleichzeitig seufzen, so nach dem Motto: “Ist nicht alles schrecklich”? Oder ist es möglich, solche Sätze zu sagen mit einer gebeugten oder abweisenden Haltung?

Was meinen Sie wohl? Probieren Sie es doch gerade einmal aus!

Ist es nicht eher so, dass mit einer positiven Aussage auch gute Gefühle entstehen können. Und gute Gefühle bewirken, dass wir aufrechter stehen, anderen ein Lächeln schenken können, selbst wenn es uns nicht zum Lachen zu Mute ist.
Ist es nicht so, dass unsere Worte oft darüber entscheiden, wie wir uns fühlen, dass Worte oft einen viel grösseren Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, als wir je ausmalen würden.

Achten Sie einmal in dieser Woche auf Ihre Worte!

  • Wie begrüssen Sie Ihre Mitmenschen?
  • Wie kommunizieren Sie mit Ihren Freunden?
  • Was für Worte verwenden Sie? Und fühlen Sie sich durch diese Worte wohler?
  • Verwenden Sie überhaupt jemals schöne Worte für sich?
  • Haben Sie jemals schon zu sich selber gesagt, wie toll Sie sind, was für ein wunderbarer Mensch Sie sind?

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching per Telefon

So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus.“

IMG_7622Ich habe folgendes gelesen: Wenn in einem Raum 100 Stimmgabeln sind und eine angeschlagen wird, dann wird die Stimmgabel reagieren, die genau die gleiche Frequenz hat – und alle anderen bleiben stumm.

Nehmen wir doch einmal an, dass die Menschen ein wenig wie Stimmgabeln funktionieren. Das würde dann bedeuten, dass wir die gleichen Schwingungen, die wir aussenden, auch wieder zurückbekommen. Sind wir schlecht gelaunt, würden alle Menschen, die auch schlecht gelaunt sind, auf unsere Frequenz reagieren und das Ergebnis wäre ganz gewiss ein sehr schlechter Tag. Sind wir in guter Stimmung, ziehen wir die Frequenz der Menschen an, die auch in sehr guter Stimmung sind und wir haben einen fantastischen Tag.

Wo liegt der Unterschied zwischen der Stimmgabel und uns Menschen? Wir Menschen sind viel mehr als eine Stimmgabel, wir verfügen über Hunderte von verschiedenen Tönen, Schwingungen, Gefühlen. Was uns zudem von der Stimmgabel unterscheidet, ist die Fähigkeit, bewusst die Frequenz und die Vibration zu bestimmen. Bewusst zu entscheiden, welche Kombination von Tönen und Stimmungen uns gut tun und welche nicht.

Das ist leichter gesagt als getan: Denn Sie wissen alle, dass in unserer Welt Schreckensmeldungen und negative Gedanken dominieren. Dass es viel einfacher ist, morgens aufzustehen, sich über Hinz und Kunz zu ärgern, zu jammern über Gott und die Welt, als ganz bewusst das Rad umzudrehen.

Folgenden Vorschlag habe ich für Sie:

  • Entscheiden Sie jeden Morgen, ob der Tag ein toller Tag werden soll oder nicht. Sie müssen das entscheiden, niemand anders kann das für Sie tun. Stellen Sie sich vor, Sie sind eine Stimmgabel mit einer gewissen Schwingung. Welche Schwingung möchten Sie erreichen?
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  • Verzichten Sie diese Woche auf alle Tageszeitungen und Nachrichten am Radio und Fernsehen. Denn die meisten sind voll mit negativ aufgemachten Nachrichten, die Ihnen nicht dabei helfen, Ihre Laune zu heben.
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  • Entscheiden Sie sich jeden Tag dafür, sich gut zu fühlen. Nur in einem guten Zustand sind Sie kreativ, haben gute Ideen und können Großartiges leisten.
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  • Entschließen Sie sich dafür, in dieser Woche an nichts Schreckliches zu denken. Sobald Sie sich doch dabei ertappen, stoppen Sie sich selber. Sobald Sie sich schlecht fühlen, stoppen Sie dieses Gefühl.
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  • Erobern Sie sich Ihre eigene Balance zurück und finden Sie einen Weg, wie Sie sich besser fühlen können, und wieder ein wenig besser. Dabei erhöhen Sie Ihre eigene Vibration, die Sie aussenden.
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  • Falls alles schief gehen sollte, lächeln Sie. Bereits das Lächeln in Ihrem Gesicht wird Ihre Schwingung verändern.

Haben Sie eine wunderschöne Woche!
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Ein Glas gefüllt zur Hälfte – die Frage ist nun: Ist das Glas halb voll oder halb leer?

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Liebe Freunde

Folgende Kurzgeschichte habe ich vor kurzem entdeckt. Benjamin Zander und Rosamund Stone Zander haben sie in ihrem Buch “The Art of Possibility” abgedruckt:

Ein Schuhunternehmen hat zwei Marketing Experten in eine Region in Afrika geschickt, um herauszufinden, ob es dort für sie eine Möglichkeit gäbe, weitere Geschäfte zu machen.
Der eine dieser Marketing Experten hat folgendes Telegramm
zurückgeschickt:

SITUATION HOFFNUNGSLOS – STOP – NIEMAND TRÄGT SCHUHE – STOP

Der andere dieser beiden Experten hat triumphierend
zurückgeschrieben:

AUSGEZEICHNETE GESCHÄFTSGELEGENHEIT – STOP – SIE HABEN KEINE SCHUHE – STOP


Ein Sachverhalt und dazu zwei völlig verschiedene Aussagen, getroffen aus einer jeweils anderen Perspektive. Beide Männer beschreiben aus ihrer jeweiligen Sicht die gleiche Situation, so wie sie ihre Welt wahrnehmen. Also ist es im Prinzip möglich, eine Situation auf ganz verschiedene Weise zu erleben.

Es scheint sogar so, wie wenn die Männer ihre eigene Wirklichkeit erschaffen. Und wenn man die “Geschichte” schon selber erfindet, kann man sie natürlich auch selber wieder umgestalten und verändern.

Ähnlich machen es Schriftsteller, sie verändern immer wieder den Inhalt ihrer Geschichte, lassen manche Sätze weg, fügen ganze Passagen hinzu, erfinden neue Kapitel, neue Figuren, streichen manche Zwischenstränge heraus, wenn sie ihnen nicht gefallen.

Wir haben die Wahl, wie wir unsere Welt erleben wollen. Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, das entscheiden wir ganz alleine. Und jeder kann es für sich selber immer wieder ganz neu entscheiden.

Wir wählen auch, wenn wir nicht wählen!
Dann wählen die anderen für uns. Stecken uns mit ihrer guten oder schlechten Laune an, verschönern uns den Tag oder machen uns das Leben schwer.

Probieren Sie das auch einmal!
Denken Sie an das Glas, und überlegen Sie, wie Sie Ihren morgigen Tag erleben wollen.
Entscheiden Sie sich für eine gewisse Stimmung, für ein gewisses Gefühl. Sie können es immer wieder ändern, wenn es Ihnen nicht gefällt.

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Kennen Sie die Geschichte vom Frosch?

83_140aLiebe Freunde

Wirft man einen Frosch in heisses Wasser, springt er sofort wieder heraus. Setzt man ihn dagegen in einen Topf mit kaltem Wasser und erhitzt es ganz langsam, springt der Frosch nicht heraus. Er gewöhnt sich an die zunehmende Temperatur. Und am Schluss stirbt er an einem Hitzetod!

Manchmal habe ich das Gefühl, mit uns Menschen funktioniert das ganz ähnlich. In einem Ernstfall reagieren unsere Reflexe, genug Adrenalin wird ausgeschüttet und wir können Unglaubliches vollbringen, was uns im Nachhinein erstaunt.

Häufiger jedoch passiert das zweite Szenario. Wir gewöhnen uns ganz langsam an Situationen, die uns eigentlich gar nicht gefallen, aber wir finden uns damit ab. Wir machen Zugeständnisse, Kompromisse, wir probieren, das Gute daran zu sehen. Oft finden wir uns auch mit Situationen ab, anderen Menschen zuliebe, unseren Kindern, unseren Partnern oder unseren Eltern zuliebe. Wir haben das Gefühl, wir können nichts daran ändern, so ist halt das Leben.

Tief in uns drinnen wissen wir jedoch, dass das Wasser, in dem wir sitzen, längst viel zu heiss ist.

Wer von uns will denn schon wie ein Frosch langsam gekocht werden?!
Wollen Sie nicht aus dem Topf springen?

Klar, es braucht Mut, Engagement, es braucht eine Entscheidung, es ist vielleicht nicht einfach, es braucht auch Übung.

In einem Notfall reagieren wir oft, schnell, sofort. Wenn es brennt, können wir nicht mehrere Stunden darüber nachdenken, ob und wie wir den Brandherd löschen können. Welche Strategie die Beste wäre, Vor-und Nachteile gegeneinander abwägen.

Wir handeln, wir müssen sofort handeln, wir müssen sofort etwas tun.
Es ist nicht immer alles richtig und manchmal klappt es, manchmal nicht. Aber wir wissen nachher, dass wir das Beste getan haben, was wir in diesem Moment tun konnten und was uns in diesem Moment an Wissen zur Verfügung stand.
Und wenn es nicht ganz gut war, wird es das nächste Mal besser.

Stellen Sie sich doch folgenden Fragen:

  • In welchen Lebensbereichen wäre denn jetzt ein Sprung interessant?
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  • Und wenn jetzt ein grosser Sprung absolut nicht möglich wäre, gäbe es die Möglichkeit, auch einen kleinen Sprung zu machen?
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  • Und wie könnten Sie sich nach einem kleinen Sprung auf den grossen Sprung vorbereiten?
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Ich wünsche Ihnen viel Mut in dieser Woche.

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlsberger
Life Coaching am Telefon