Wohlstandsgedanken

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Liebe Freunde

Über Geld zu sprechen ist für viele Menschen nicht einfach. Diskussionen über Geld erhitzen die Gemüter, bringen sogar Freunde gegeneinander auf.
Geld ist immer wieder ein Thema im Coaching. In einem Veränderungsprozess kommt Geld ins Spiel, die Frage nach den Reserven, ob man sich eine Veränderung in der Zukunft überhaupt leisten kann.

Geld an sich ist eigentlich nur ein Stück Papier oder eine Münze aus Metall. Es ist mehr die Frage, wie viel Bedeutung wir diesem Papier geben? Was bedeutet uns Geld? Welche Einstellung haben wir zum Geld? Ist diese Ansicht hilfreich für uns? Sind wir bereit, unsere Meinung zum Geld zu verändern?

In unserem Leben können wir enorm viel alleine durch die Gedanken verändern. Im Zusammenhang mit dem Geld ist das nicht anders. Lassen Sie sich durch folgende Ideen inspirieren.

1. Nehmen Sie einen Geldschein und stellen Sie sich vor, es sei ein neuer Freund von Ihnen.
- Schreiben Sie Ihrem neuen Freund doch einmal einen freundlichen Brief.
- Fragen Sie Ihren neuen Freund alles, was Sie ihn schon längst fragen wollten.
- Danken Sie Ihrem neuen Freund auch für alles, was Sie schon erhalten haben.

2. Denken Sie einmal darüber nach, wie Ihre Beziehung zu Geld in Ihrer Familie war.
- Was kommt Ihnen alles an Kindheitserinnerungen in den Sinn?
- Was hat Ihnen Ihre Familie in Bezug auf Geld beigebracht?
- Ging es damals um Gedanken wie: „Es ist noch nicht genug, wir können uns das nicht leisten.“?
- In was für einer Zeit sind Ihre Eltern aufgewachsen und welche Meinungen über das Geld waren damals üblich?

3. Überlegen Sie sich doch einmal, welche Überzeugungen Sie selber aus Ihrer Kindheit übernommen haben?
- Sind diese Gedanken für Sie heute noch hilfreich?
- Ist das Wort „Wohlstand“ für Sie etwas Positives oder eher etwas Anrüchiges?
- Welche großartige neue Einstellung zum Geld könnte Sie ab heute weiterbringen?
Im Coaching geht es oft darum, Dinge aufmerksam wahrzunehmen. Erst wenn wir die Dinge bemerken, können wir sie auch verändern. Fangen Sie doch heute an, Ihr Bild vom Geld wahrzunehmen und wenn nötig zu verändern.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Spass und viele „neue Freunde“!
Ganz herzlichst
Heidi Röthlisberger
Life Coaching per Telefon

Anfängergeist

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Liebe Freunde

„Mein Schneider ist der klügste Mensch von allen, die mich besuchen. Er nimmt jedes Mal neu Mass.“  George Bernard Shaw hat diesen Satz einmal gesagt. Und dieser Ausspruch hat mich fasziniert.

Jedes Mal unser Gegenüber so betrachten, als hätten wir ihn noch niemals gesehen. Einfach davon ausgehen, dass sich der andere vielleicht verändert hat. Oder dass wir uns verändert haben. Sich wie ein Anfänger wieder neu mit einer Materie befassen, die man eigentlich schon längstens kennt.

Sie waren sicher schon einmal in einem Vortrag über ein Thema, das Ihnen bekannt war. Sie hören dem Redner zu und allzu leicht kann es passieren, dass man in die „ja, das weiss ich schon“ Trance verfällt. In solch einer Trance fühlt man sich als Experte und hört dann nicht mehr richtig zu. Dabei entgehen einem spannende neue Sichtweisen, kleine Farbnuancen, Gedankenansätze oder interessante Kombinationen.

Mein Partner und ich haben uns einmal einen Touristenführer von Basel gekauft und haben Basel aus der Sicht eines Touristen angeschaut. Obwohl wir die Stadt wirklich schon viele Jahre kennen, waren die Spaziergänge diesmal ganz anders. Wir entdeckten völlig neue Ecken und Winkel, neue Gässchen und bereits sehr gut bekannte Strassen und Brücken zeigten sich plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Stellen Sie sich doch einen Botanik Professor vor, der sich von einem kleinen Kind die Besonderheiten des Löwenzahns zeigen lässt und von der Begeisterung selber angesteckt wird. Oder ein Meisterkoch, der einer Hausfrau beim Kochen zuschaut, wie wenn er ein Anfänger wäre und auf ganz neue Dinge aufmerksam wird.

Stellen Sie sich vor, wir würden unseren heranwachsenden Kindern so zuhören, wie wenn wir sie und ihre Argumente gar nicht kennen, noch nie vorher gehört hätten. Oder wir würden einem längst vertrauten Kunden so begegnen als ob es der Erstkontakt wäre und wir den Kunden voller Neugier kennen lernen wollten.

Sie alle kennen sich auf einigen Gebieten besonders gut aus.
Lassen Sie sich doch für eine Woche einmal begeistern für den „Anfängergeist“ in Ihrem Fachgebiet und begegnen Sie Ihrer Umwelt so, wie wenn alles völlig neu und unbekannt für Sie wäre.

 

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Wildfremde Menschen um etwas zu bitten braucht Mut!

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Liebe Freunde

Am Bahnhof gibt es immer wieder junge Menschen, die auf einen zukommen und um Geld fragen. Teils sehen diese jungen Menschen recht abgerissen aus.
Eine junge Frau, selber noch in der Lehre, hat mir einmal gesagt, sie gebe diesen Menschen immer Geld. Als ich sie fragte weshalb, sagte sie zu mir, weil sie den Mut bewundere, den diese Menschen haben.

 

  • Wildfremde Menschen um etwas zu bitten braucht Mut.
  • Einen Telefonhörer in die Hand zunehmen und jemanden anrufen, den wir nicht kennen, braucht Mut.
  • Vor einer Gruppe von Leuten zu stehen und über ein Thema zu referieren braucht Mut.
  • Es braucht auch Mut, sich um eine neue Arbeitsstelle zu bewerben oder eine Arbeitsstelle zu kündigen.
  • Es braucht Mut, einen anderen um Vergebung zu bitten und es braucht Mut, Fehler einzugestehen.
  • Umzuziehen und wieder völlig neu in einer neuen Stadt anzufangen, braucht Mut.
  • Auch einem Coach anzurufen, weil wir jetzt endlich etwas verändern wollen, das braucht Mut.

Ich erinnere mich noch genau an einen Grossanlass vor vielen Jahren, ganz am Anfang meines Business. Dort habe ich meine ersten Flyer verteilt. Ich stand an einem Ausgang und meine Töchter, damals noch Teenager, an einem anderen Ausgang. Tausende von Menschen bekamen von uns einen Flyer. Am liebsten hätte ich mich versteckt oder wäre davongelaufen. Aber meine Töchter haben gesagt, komm, wir kneifen nicht, das ziehen wir durch, wir sind jetzt mutig!

Je öfter Sie etwas Neues probieren, umso einfacher kann es werden.
Machen Sie an jedem Tag irgendetwas Neues, um in der Übung zu bleiben.

Und tun Sie sich doch mit jemandem zusammen, einem Freund oder einer Freundin, einem Coach oder einem Berater und holen Sie sich Unterstützung bei grossen Veränderungen. Denn sobald wir eine gewisse Rückendeckung haben, fühlen wir uns sicherer und es wird leichter und macht mehr Spass.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mutige Tage.

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching per Telefon

Fragen stellen – Jeder kann das!

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Liebe Freunde

In einem Spezialitäten Geschäft habe ich letzte Woche Folgendes beobachtet:

Eine ältere, etwas kleinere und sehr vornehme Frau stand vor einem Teeregal. Sie nahm immer wieder ein Teepäckchen aus dem Regal heraus und stellte es dann wieder ins Regal. Während sie noch probierte, ein Päckchen aus dem obersten Regal zu nehmen, was angesichts ihrer Grösse ein wenig schwierig war, sah das eine etwas jüngere Frau im Vorbeigehen, holte ihr diese Teesorte und gab sie ihr, und rauschte weiter.

Die ältere Frau probierte dann fast noch verzweifelter, auch diese Teesorte wieder nach oben zu legen. In dem Moment kommt eine andere Frau, stellt sich neben die ältere Frau und fragt, was sie denn brauche.  Ja, sie suche eine ganz spezielle Sorte und sie sehe sie nicht. Ihre Augen machen einfach nicht mehr so mit.
Gemeinsam suchen nun diese beiden Frauen nach der gewünschten Sorte. Als sie die Teesorte entdeckt haben, fragt die jüngere Frau, was denn das Besondere sei an dieser Sorte. Und ein richtiges Gespräch beginnt zwischen diesen beiden Damen.

Die zweite Frau hat lediglich eine Frage gestellt. Statt ihr etwas in die Hand zu drücken, von dem sie vielleicht gar nicht wusste, ob es das Richtige war, hat die zweite Frau mit einer Frage begonnen, um herauszufinden, um was es denn geht.

Fragen stellen ist etwas Wunderbares. Fragen stellen ist eines der Hauptwerkzeuge eines guten Coaches. Aber nicht nur Coaches, sondern alle Menschen können mit Fragen unglaublich viel bewirken.

  • Was glauben Sie wohl, was passieren würde, wenn wir unseren Mitmenschen in Zukunft mehr Fragen stellen würden?
  • Wenn wir unsere Kinder fragen würden, wie es denn in der Schule war, ob sie irgendein „Highlight“ erlebt haben?
  • Oder unsere Partner am Ende des Tages fragen würden, was denn das Schönste an diesem Tag gewesen war. Und uns auch die Zeit nehmen für eine Antwort.
  • Oder wenn wir unseren Eltern anrufen würden und sie fragen, was sie denn von uns in dieser Woche brauchen könnten?

Vielleicht bekommen wir auch keine Antwort, weil es unsere Mitmenschen gar nicht mehr gewohnt sind, dass wir ihnen eine Frage stellen. Vielleicht braucht es dann eine zweite Frage, eine dritte oder sogar eine vierte und noch mehr Zeit zum Zuhören.

Ich möchte Sie in dieser Woche einladen, statt Antworten mehr Fragen zu stellen.

  • Beobachten Sie doch einmal in dieser Woche, wie oft Sie andere Menschen wirklich etwas fragen.
  • Sollten Sie außer Übung sein, dann fragen Sie etwas Einfaches: Nach der Uhrzeit, nach dem Weg, nach einer kleinen Information.
  • Versuchen Sie dann auch, mehr zu erfragen. Fragen Sie: Was genau? Wo genau? Was finden Sie daran so besonders? Und seien Sie neugierig, was passiert.

Ich wünsche Ihnen sehr viel Freude und Offenheit dabei.
Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Selbstbewusstsein erlangen

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Liebe Freunde

Das Wort „Selbstbewusstsein“ ist ein Schlagwort geworden. Selbstbewusst zu sein, ist etwas ganz Wichtiges. Wir brauchen es für uns selber und im Kontakt mit anderen Menschen.

Manchmal hat dieses Wort jedoch einen etwas negativen Touch: Jemand, der sich zu selbstbewusst zeigt, wirkt häufig arrogant oder aufdringlich. Und so loben wir oft uns und andere Menschen nicht, vor lauter Angst, das Lob könnte den anderen „zu selbstbewusst“ machen.

Trotzdem, vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie großartig sie sind. Viele wissen nicht, wie toll und wie wertvoll und wie wichtig sie für uns sind. Und niemand sagt es ihnen, weil alles so selbstverständlich ist. Erst wenn diese Menschen krank werden oder sogar sterben, merken wir, was wir an ihnen gehabt haben.

Im Migrationszentrum in Basel habe ich vor Jahren einen wunderschönen Spruch dazu gefunden.  Ich möchte Ihnen Mut machen, gerade jetzt um Ostern herum, diesen Spruch in die Tat umzusetzen.

Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.
Manche Menschen wissen nicht, wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht, wie befreiend ihr helles Lachen wirkt.
Manche Menschen wissen nicht, wie viel wir ärmer ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen!

Haben Sie wunderschöne Ostern!

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Die Kurve bekommen

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Liebe  Freunde

  • Ihr Chef kommt schon morgens äußerst schlecht gelaunt in Ihr Büro und pfeift Sie an, völlig grundlos, womöglich noch an einem Montagmorgen.
  • Sie geben sich besonders Mühe mit einer Projektarbeit, mit einem Test, mit einem Brief, mit einem Anruf oder mit Ihrem Äußeren – manchmal ganz umsonst. Entweder wird Ihre Mühe nicht wertgeschätzt, nicht beachtet oder einfach zur Seite gelegt.
  • Vielleicht erhalten Sie auch ein Lob, eine Anerkennung und begegnen nachher jedoch neidischen Blicken Ihrer Kollegen.

Was passiert mit uns in solchen Situationen? Wir regen uns auf, werden wütend, fühlen uns verletzt und sind traurig, und häufig beziehen wir alles auf uns selber, auf unser eigenes Verhalten, auf unsere eigenen Fähigkeiten. So nach dem Motto, das haben wir wieder falsch gemacht, wir haben versagt, wir sind halt nicht gut.

Dabei vergessen wir häufig, dass es gar nicht an uns liegen muss. Vielleicht hatte Ihr Chef einen schlechten Tag, hat womöglich selber einen Rüffel bereits kassiert, unsere Kinder fühlen sich durch die Schule gestresst und unsere Kollegen ist es gar nicht bewusst, wie sie auf uns wirken. Vor lauter Stress im Büro vergisst man Ihnen zu danken und meistens hat man keine Zeit mehr, den Kollegen Wertschätzung zu zeigen.

Wie kann man damit umgehen, was können wir machen?

  • Wechseln Sie sofort innerlich das Thema! Bringen Sie sich ganz bewusst auf andere Gedanken! Statt sich weiter aufzuregen, denken Sie an Ihre Ferien, an etwas ganz Wunderbares in Ihrem Leben.
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  • Seien Sie besonders an solchen Tagen sehr liebevoll zu sich selber und verwöhnen Sie sich. Lesen Sie ein schönes Buch, hören Sie gute Musik, gehen Sie ins Kino, machen Sie einen Spaziergang oder kochen Sie etwas Feines.
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  • Schreiben Sie für sich selber Affirmationen auf, wie z.B. „ich bin ein wertvoller Mensch“.
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  • Rufen Sie Ihrer besten Freundin, Ihrem besten Freund oder Ihrem Coach an und holen Sie sich Unterstützung, kontaktieren Sie jemanden, der Sie unglaublich schätzt und erbitten Sie sich ein Kompliment.
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  • Machen Sie eine Liste mit all dem, was Sie sich selber für Ihr Leben wünschen. Schreiben Sie auf, wie Sie behandelt werden möchten, wie man mit Ihnen reden soll und was Sie sich von Ihren Mitmenschen wünschen.
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  • Denken Sie daran, dass das Wichtigste ist, dass Sie sich selber gut fühlen.

Haben Sie alle eine wunderschöne Woche

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon