Was tun, noch bevor man ausgebrannt ist?

DSC_2283klein

Liebe Freunde

Ich arbeite immer wieder mit Menschen zusammen, die eigentlich sehr erfolgreich sind, in kürzester Zeit enorm viel leisten können und in ihrer Arbeit absolut brillant sind. Es sind tolle Menschen, begeistert von ihrer Arbeit und leidenschaftlich von ihrem Tun überzeugt. Sie vollbringen Stunden in ihren Projekten, sind am Wochenende meistens auch noch damit beschäftigt, und bringen es auf der Karriereleiter oder als Geschäftsleute recht weit.

Und dann plötzlich geht gar nichts mehr. Es ist wie wenn das Feuer keine Nahrung mehr bekommt. Sie sind ausgebrannt, oft zu erschöpft, um sich an ihren Leistungen und ihrem Erfolg freuen zu können.

Beginnende erste Anzeichen dafür:

  • Chronisch zu spät kommen
  • Dinge persönlich nehmen
  • Am Wochenende arbeiten
  • Immer zu spät heim kommen
  • Während der Pausen durcharbeiten
  • Nicht mehr fähig, mit der Arbeitslast fertig zu werden
  • Weniger Enthusiasmus oder Freude an der Arbeit
  • Den nächsten Morgen fürchten
  • Termine nicht einhalten
  • Irritation anderen gegenüber

Wenn Sie bei sich erste Anzeichen bemerken, ziehen Sie die Notbremse!

Damit es jedoch gar nicht so weit kommt, folgende Gedanken:

Wann immer Sie etwas Neues beginnen, eine neue Aktivität oder eine neue Richtung, fragen Sie sich zuerst folgendes: Wird mich dieser neue Schritt näher oder weiter weg bringen von einem Leben, welches für mich sehr wertvoll ist? Gehen Sie in Gedanken einige Schritte zurück und fragen Sie sich selber, was genau Sie im Moment wahrnehmen und wie das größere Bild in Ihrem Leben aussehen könnte?
Haben Sie sich für eine neue Aktivität entschieden, fragen Sie sich auch dort folgendes: Um sicher zu sein, stets über genügend Energie und innere Kraftreserven zu verfügen, wie müsste ich die neue Aktivität handhaben?

Manchmal hilft es auch, unter die Oberfläche zu schauen.
Weshalb machen Sie sich selber so großen Druck? Wovor könnten Sie Angst haben? Und ist diese Angst noch legitimiert? Sobald wir uns dieser Angst stellen, verändert sich das Bild.

Falls Sie selber davon betroffen sind, was könnten Sie in dieser Woche noch machen, um diesen Zirkel zu unterbrechen? Jetzt und nicht bevor es plötzlich zu spät ist?

Falls Ihnen ein Coach, ein Therapeut oder auch ein guter Freund helfen könnte, suchen Sie diese Unterstützung. Denken Sie nicht, Sie müssten alles alleine regeln.

Ich wünsche Ihnen allen eine ganz gute Woche!

Ganz herzlichst
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Rufen Sie mich an, ich freue mich auf Sie
+41 61 534 17 08

Wer spornt uns Erwachsene an?

DSC_2268klein

Liebe Freunde

Haben Sie schon einmal kleine Kinder beim Laufen lernen beobachtet?

Sie probieren und probieren, sie versuchen sich aufzurichten und fallen wieder hin, und wieder probieren sie es. Stundenlang, tagelang, immer wieder aufs Neue. Andere Kinder krabbeln und krabbeln, sind kleine Weltmeister im Krabbeln und plötzlich stehen sie auf und laufen. Von einem Tag auf den anderen. Einfach so.
Bei den einen Kindern sieht man sichtbar die kleinen Erfolge und bei anderen sieht man lange nichts und plötzlich ist das Ergebnis da. Allen Kindern ist gemein, dass sie unentwegt üben. Mit der absoluten inneren Sicherheit und Gewissheit, dass sie es hinbekommen werden.

Was passiert, wenn wir etwas in Angriff nehmen? Wie oft hören wir vor dem Ziel auf? Wie oft sagen wir uns selber, das ist vielleicht doch nicht das Richtige für uns, wenn es eine Weile nicht so geklappt hat? Wie oft reden wir uns ein, die Finger von etwas zu lassen, bloß weil wir nicht so sicher sind oder es von der logischen Seite aus betrachten?


Es ist jetzt Mai
Nehmen Sie doch alle noch einmal Ihre Pläne und Ideen und Träume vom Januar hervor. Was haben Sie sich dort alles für dieses Jahr 2015 gewünscht? Was wollten Sie ändern, verändern, anders machen? Was für Ziele haben Sie sich gesetzt? Was wollten Sie in diesem Jahr alles erreichen?

Und wo stehen Sie jetzt?

Falls Sie immer noch voller Elan dran sind, ausgezeichnet!

Falls Sie jedoch das eine oder andere Ziel bereits jetzt aus Vernunftgründen zur Seite gelegt haben, nehmen Sie es sich heute doch noch einmal hervor. Stellen Sie sich vor, es wäre wie Laufen lernen! Sie wüssten absolut sicher, dass es Ihnen gelingen würde. Malen Sie es sich noch einmal aus, wie es wäre, wenn Sie dieses Ziel erreichen könnten! Wie würde es aussehen, was würden Sie selber zu sich sagen, wenn Sie es erreicht haben, wie würden Sie sich fühlen? Und fangen Sie mit einem ersten Schritt dazu hin an!

Wenn kleine Kinder laufen lernen, bekommen sie ungemein viele Ermunterungen. Jeder spornt diese kleinen Sportler an, macht ihnen Mut, so im Sinne von toll, gut hast Du das gemacht, wirklich prima, du schaffst das! Und auch kein einziger der Erwachsenen hat sicher je innerlich daran gedacht, dass die Kinder es nicht schaffen könnten.

Und wie sieht das mit uns Erwachsenen heutzutage aus? Wer spornt uns an, steht hinter uns? Wer glaubt an uns, auch wenn er noch keine Resultate sieht?


Ich habe seit vielen Jahren auch einen Mentor Coach. Ich wünsche mir selber objektives Feedback, Ermunterung, Begeisterung von jemand anderem und konkrete Unterstützung, jemand, der an mich glaubt, unabhängig von meiner Familie und von meinem Mann.
In den vielen Jahren im Ausland habe ich keinen Coach gehabt. Ich habe die Idee gehabt, dass es möglich sein muss, alles selber lösen zu können, selber mit allem zurecht zu kommen, sich selber Feedback zu geben und selber die eigenen blinden Flecken zu entdecken. Auf die Dauer ist das ganz schön anstrengend. Durchaus möglich, aber anstrengend. Jetzt ist mein Leben um einiges einfacher und macht viel mehr Spaß.
Ich wünsche Ihnen auch jemanden, der Sie unterstützt und der das Beste in Ihnen sieht und der Sie dabei unterstützt, Ihre Träume zu verwirklichen.

Haben Sie eine wunderschöne sonnige Maiwoche!

Ganz herzlichst
Ihre Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Rufen Sie mich einfach an, ich freue mich auf Sie!
+41 61 534 17 08

Haben Sie einen Glasboden?

Liebe Freunde

WAsserDSC_2239Im letzten Urlaub haben wir einen Ausflug in einem außergewöhnlichen Boot gemacht. Der Boden dieses kleinen Schiffes war durchsichtig, wie wenn er aus Glas wäre. Bei dieser Fahrt hat sich plötzlich vor unseren Augen eine völlig neue Landschaft aufgetan, mit einzigartigen Fischen und Muscheln und faszinierenden Hügelzügen unter Wasser.

Hätte das Boot keinen solchen Glasboden gehabt, hätten wir das gar nicht bemerkt. Und doch wären die ganzen Kostbarkeiten da gewesen. Nur verborgen vor unseren Augen.

Wie oft laufen wir durch die Welt und bemerken gar nicht das Schöne, das vor uns liegt. Es ist wie wenn wir unsere Brille überall in der ganzen Wohnung suchen und dabei haben wir sie auf unserer Nase. Es ist alles schon da, aber wir sehen es nicht, weil wir mit unseren Gedanken so weit weg sind.

DSC_2244 kopie
Manchmal ist das Schöne nicht gerade am Wegrand, dann müssen wir aktiv werden, damit wir es überhaupt wahrnehmen können. Es ist da, aber etwas versteckt, nicht ganz so offensichtlich. Vielleicht will es auch von uns entdeckt werden. So wie es uns in diesem Glasboot ergangen ist.

Machen Sie doch in dieser Woche einmal eine Reise einer ganz besonderen Art:

  • Halten Sie jeden Tag einen Moment inne und öffnen Sie Ihre Augen für alles um Sie herum.
  • Stellen Sie sich vor, Sie sind zum ersten Mal hier auf dieser Welt, auf diesem Planeten. Alles wäre neu für Sie und Sie sehen alles um sich herum zum aller ersten Mal.
  • Genießen Sie die Farben, die Formen, die Gerüche, die Töne, die Geräusche, die Bewegungen!
  • Gehen Sie auch ein paar Schritte abseits des Weges, halten Sie Ausschau nach Kostbarkeiten fern von dem Offensichtlichen. Und seien Sie gespannt, was Sie dort alles sehen und erleben werden.

GelbIch wünsche Ihnen allen viel Spaß
bei der Entdeckungsreise durch Ihren Glasboden!

Ganz herzlichst
Ihre Heidi Röthlisberger

Life Coaching am Telefon

 

Das geht doch nicht!

Liebe Freunde

Eine Hummel ist etwa 1.2 Gramm schwer und hat ein Flügelvolumen von 0.7 Kubikzentimeter. Würde die Hummel die Gesetze der Aerodynamik studieren, würde sie erkennen, dass sie gar nicht fliegen kann! Sie würde feststellen, dass sie eine „aerodynamische Fehlkonstruktion“ wäre. Und doch, sie fliegt einfach. Ohne darüber nachzudenken, ob das Fliegen jetzt geht oder nicht. Und es funktioniert.

HummelÜbertragen Sie doch dieses Beispiel der Hummel in Ihren Alltag:

  • Haben Sie schon einmal etwas Tolles getan, von dem Sie nachher selber erstaunt gesagt haben, war das wirklich ich?
  • Gibt es etwas, von dem Sie glauben, dass es nicht möglich ist?
  • Kennen Sie jemanden, der sagt, das Wort „unmöglich“ gibt es gar nicht?

Ich fordere manchmal meine Kunden heraus. Ich möchte, dass sie größer denken, dass sie selbst gesteckte Grenzen überschreiten und über sich selber hinauswachsen. Machen Sie das doch auch einmal so! Fordern Sie sich selber heraus. Vergrößern Sie Ihre Bilder und überschreiten Sie selbst gesteckte Zäune.

In unserer Geschichte hat die Hummel Erfolg, weil sie sich nicht an Forschungen und Erkenntnissen orientiert. Bei uns Menschen sind es ja oft eigenen Erinnerungen oder Erkenntnisse von Freunden, die uns klar machen, dass etwas nicht geht, dass etwas absolut unmöglich ist, dass man etwas nicht tun darf oder kann.

Fliegen Sie doch in dieser Woche einfach wie die Hummel, die nicht weiß, dass sie eigentlich nicht fliegen kann. Beginnen Sie mit ganz kleinen Dingen und genießen Sie es!

Ich wünsche Ihnen allen eine sonnige und fröhliche Woche

Ganz herzlichst
Ihre Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon