Genius Grant

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In den USA gibt es die Mac Arthur Foundation, die jedes Jahr 20 bis 40 Leuten im Alter von 18 bis 82 Jahren den „Genius Grant“ verleiht. Es ist eine Art Stipendium, eine Art Zuschuss für Menschen mit ausserordentlichen kreativen Begabungen. Im Moment sind das um die 625 000 Dollar, die vierteljährlich während fünf Jahren jeder Person ausbezahlt werden. Man bekommt diesen Preis nicht für eine bereits erbrachte Leistung in der Vergangenheit, sondern es ist ein Geldbetrag, den man in diese Personen investiert, auf dass sie wirklich ihr ganzes Potential entfalten können, ohne jeglichen Druck im Hintergrund.

Würden Sie gerne solch einen Preis erhalten? Stellen Sie sich vor, was Sie machen würden, wenn jemand plötzlich in Sie investieren würde, weil er glaubt, Sie wären ungemein kreativ. Und jeder von uns hat ja ganz besondere Begabungen, Talente, unerforschte Fähigkeiten. In jedem von uns steckt irgendwo ein Genie.

Und denken Sie weiter: Angenommen Sie hätten plötzlich diesen zusätzlichen Betrag, Sie hätten mehr Zeit, mehr Raum, mehr Platz, mehr Energie, mehr Mut, mehr Vertrauen in sich selber. Und Sie hätten die Unterstützung anderer. Was wäre dann anders? Was würden Sie in Angriff nehmen, ausprobieren, erfinden, entdecken? Wovon haben Sie schon immer geträumt?

Wir haben keinen Zugang zu dieser Foundation, aber braucht es jetzt wirklich erst einen solchen Preis, damit man seine aussergewöhnlichen Ideen umsetzt?  

Könnte man einen gewissen Geldbetrag, den man sonst  in Ferien, neues Auto, Schuhe, Essen, etc. anders ausgeben? Zum Beispiel für eine grosse neue Idee? Also statt dass man mit seinem Geld etwas konsumiert wie normalerweise verwendet man sein Geld, um etwas anzureissen, aufzubauen, gestalten oder kreativ zu erschaffen.

Kennen Sie jemanden, der das gemacht hat? Oder haben Sie selber schon im Kleinen so etwas ausprobiert?
Dann lassen Sie es uns alle doch wissen.

11 thoughts on “Genius Grant

  1. Spielend spielen zu können, ist ein grosses Glück. Eigentlich habe ich das Spielen als Beruf nie gesucht. Aber durch eine Reihe von Zufällen hat das Spielen vielleicht mich gefunden. Und weil es mir gefallen hat, bin ich dabei geblieben.
    Also mehr Berufung als Beruf. Oft ist es ja tatsächlich einfacher, etwas zu finden, als es zu suchen. Mich fordert es heraus, andere mit Spielviren anzustecken, sie für eine unerwartete Aktivität zu begeistern und eine neue Möglichkeit zu entdecken, körpereigene Drogen zu produzieren. Diese Art von Arbeit generiert Energie, anstatt sie zu verbrauchen.
    -i

    • Lieber Hans
      Wie schön, dass Dich das Spielen gefunden hat. Und dass Du Dich auch darauf eingelassen hast. Man hätte es ja auch wegstecken können und sagen, das ist doch kein Beruf, das macht man doch nicht, das ist doch etwas für Kinder. Und jetzt kannst Du andere auch noch mit diesem Spielvirus anstecken und bekommst auch noch Energie. Ich denke, wer Energie durch seine Arbeit bekommt, ist wahrhaft ein glücklicher Mensch.
      Vielen Dank Dir fürs Teilen.
      Liebe Grüsse Heidi

  2. In den letzten 3 Jahrzehnten erlebte ich eine Faszination mit heissen Thermalquellen und therapeutischer Koerperarbeit.

    Vor etwa 2 Jahrzehnten war ich Mitbegruender einer Methode von Koerperarbeit in warmem Thermalwasser: „Swiss Water Massage“.

    Von der Idee zum wirklichen Entfalten meiner Begeisterung und Leidenschaft sind weitere 10 Jahre verstrichen. Oft fragte ich mich, ob meine Idee und Arbeit wirklich auf einen „gruenen Zweig“ fuehren. Jetzt wird das Becken in dem ich arbeite verkauft, und ich schaue mich um nach einer Zusammenarbeit mit einem neuen Thermalbad. Heidi’s Coaching Brief inspiriert mich heute, meine Dankbarkeit auszudruecken: Ja, Joseph Campbell hatte Recht, wenn er empahl: „Follow your bliss“. Bei mir hat’s 30 Jahre gedauert, bis aus einer „gesponnenen Idee“ jetzt, waehrend ich dies schreibe, eine Ueberzeugung geboren ist, dass meine Idee lebt und waechst. Ich habe gelernt, durch die Zweifel und Hindernisse hindurchzusehen, und der Begeisterung zu folgen, dass „Swiss Water Massage“ tatsaechlich eine wertvolle Behandlungsmethode ist fuer jene, die loslassen wollen, Freiraum erleben wollen, und seelisch-gesitige Einschraenkungen und Verdichtungen auf ganzheitliche, natuerliche Art angehen wollen. –

    Meine Ideen sind Entwurfsweise auf http://purehotsprings.com dokumentiert, und ich freue mich auf jedwelche Anregungen, Empfehlungen und Kommentare. Vor allem bin ich offen fuer Kontakte mit einem Thermalbad, das sich mit meiner Vision verbinden kann, und in kreativer Zusammenarbeit diese „verrueckte Idee“ von Koerperarbeit in Thermalwasser denjenigen zugaenglich zu machen, die dafuer bereit sind. Heidi: Danke fuer dieses Forum! Herzlich, Peter

    • Hallo lieber Peter
      „Follow your bliss“, ja darum geht es. Ganz egal, wie lange es dauert, was sind schon 30 Jahre!
      Und Wasser, warmes Wasser, dafür kann ich mich begeistern.
      Ich wünsche mir, dass Du andere findest, die auch für solch *verrückte Ideen“ offen sind. Wie sagt Mark Twain: „Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“
      Keep going and walk your talk.
      Ganz liebe Grüsse
      Heidi

  3. Danke, liebe Heidi, Deine Worte inspirieren!
    🙂

    Ich lerne deutlicher zu sehen und spueren, wenn und wie mein Intellekt/Ego meine Begeisterung unterwandert und sabotiert. Oft geschieht das mit mit Glaubenssaetzen wie „das ist doch dummer Zeug“ oder „das fuehrt doch nirgendwohin“.

    Erst jetzt, nach all den Jahren voll von „innerer Arbeit“ gehen mir ein paar Gluehbirnen auf, und ich sehe wie oft ich mir selber im Weg gestanden bin.

    Jetzt geht es darum, im hier-und-jetzt das Potential zu erleben und zu schoepfen, und der Goldfederblog ist ein tolles Forum diesen Prozess zu naehren: Danke, Heidi, und heb’s guet dete in Allschwil und wo immer Du auf Abenteuer gehst :-).

    Peter

  4. Lieber Peter

    durch Nelly Meyer – Heidi Röthlisberger kennt sie – bin ich auf deine Worte gestossen. Sie haben mich sehr berührt, denn seit gut fünf Jahren bin ich „verrückt“, weil ich Wasserarbeit/Wassertherapie kennen gelernt habe und sowohl beim Bekommen, wie auch beim Geben derart glücklich bin, dass mich das Thema nicht loslässt und ich alles daran setzen möchte, bei mir zuhause – ein wunderbarer Ort der Ruhe – ein solch Bad mit körperwarmem Wasser zu bauen.

    Deshalb tut mir alles gut, was diese Idee nährt. Danke für deine Worte. Ich bin auf positivem Weg und habe mir vorgenommen, alle Daten bis zum Sommer beieinander zu haben, um loslegen zu können.

    Herzlich, Rose-Marie

  5. Liebe Rose-Marie,

    Es freut mich dass meine Worte Inspiration und Ermutigung bewirken bei Dir. Ich habe eben ein Gebiet in meiner Umgebung (wieder) entdeckt, wo es jede Menge Thermalwasser gibt. Die Gegend heisst Sky Valley und ich bin so offen wie noch nie eine Oase in der Wueste zu bauen. Ich spuere in Deinen Worten Deine Begeisterung, und es ist toll sich so gegenseitig zu inspirieren.

    Die Idee des Heilwassers zum Trinken, Baden und Behandeln hat sich wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen, und ich bin jetzt so nahe daran. Es ist echt faszinierend, wie ich immer wieder den Traum fallenliess wegen verschiedenen Gruenden, z. Bsp. einer Allergie fuer chloriniertes Wasser.

    Ich bin dabei ein neues Projekt zu schoepfen, und habe eben die erste Seite entworfen: http://purehotsprings.com/SVWM/SVWM_index.html.

    Ich brenne das „Mitternachts-Oel“ wie man hier sagt, und melde Dich doch wieder und erzaehl wie sich Dein Prozess entwickelt.

    Herzliche Gruesse,

    Peter

  6. Lieber Peter
    aha, demnach bist du nicht interessiert, hier in der Schweiz Wasserarbeit zu machen. Klar, es ist bestimmt besser, natürliches Themawasser für diese Therapiearbeit nutzen zu können. Demnach wünsche ich dir viel Erfolg beim Weiterführen deines Projektes, offenbar in den USA.

    Herzlich, Rose-Marie

    • Liebe Rose-Marie,

      Ich bin immer interessiert Koerperarbeit im Wasser zu machen. Ich stell‘ mir halt vor in der Schweiz waere die Erstellung und Unterhalt eines kleinen Hallenbades fuer den ganzjaehrlichen Gebrauch etwas kostspielig. Dieses Bedenken ist allerdings geboren aus „selbslimitierenden Glaubenssaetzen“, und kann durchaus jederzeit ueberwunden werden.

      Was ich bisher entdeckt habe: Nach ein paar Jahren experimentieren und vertiefen meiner Fertigkeiten, vertraue ich jetzt auf das „Gesetz der Anziehung“, das die „if you build it he will come“ (Field of Dreams)……….here ein Clip: http://www.youtube.com/watch?v=5Ay5GqJwHF8 .

      Also meine Kurzantwort ist: Ich bin fuer alles offen, und, es waer‘ schoen natuerliches Thermalwasser zur Verfuegung zu haben. Das gibt es vielleicht auch in Deiner Umgebung, und es waere eine Frage der Kreativitaet und der Nachforschung. Dann kommen die wirtschaftlichen Ueberlegungen, und ob Du Deine Arbeit als „Wellness“ und „Preventiv Medizinische“ Dienstleistung anbieten willst, oder unter was fuer einer Lizenz Du das machen willst.

      Meine Odyssey hat mich halt ueber die Jahrzehnte hinweg hier in die Wueste von Suedkalifornien gebracht, wo ich in ein paar Stunden einen Photoreportage mache in dem Pool, wo „Swiss Water Massage“ for etwa 25 Jahren erfunden wurde von Karl und mir. Heute Abend wird im Pool das Wasser abgelassen, fuer Reparaturen, und morgen kommen die Neuen Besitzer, und meine Zukunft in jenem Establishment ist noch unklar.

      Letztlich spuere ich wie Du ein Beduerfniss, eine „Oase“ oder ein „Refuge“ zu schoepfen, das das Loslassen foerdert, nicht wahr?

      Schreib‘ mir doch mehr ueber Deine Plaene, wie Du Dir das alles so vorstellst, und ich freu‘ mich unterstuetzend zu wirken, und wenn es moeglich ist, zusammen-zu-arbeiten.

      Das andere Sprichwort das hochkommt bei mir wenn ich Deine Worte lese ist: „Follow your Bliss“ (Joseph Campbell)

      Herzliche Gruesse aus der warmen Wueste,

      Peter

  7. PS:
    Ich habe eine Chlor-Allergie, weshalb ich halt speziell interessiert bin am natuerlichen Heilwasser.

    Ich bin aus der Region Zofingen, und erinnere mich an Susi Brunner, die dort eine Wassertanz Praxis betrieben hat. Hast Du von Ihr gehoert: Susanne Brunner, Spital Zofingen, sus.brunner@bluewin.ch, Tel. 062 752 50 00.

  8. Lieber Peter
    wollen wir nicht direkt korrespondieren, ist doch einfacher als über „Goldvogel“ und ich denke, andere sind an unserem Detail-Austausch nicht interessiert. Ich bin unter benzinger@gmx. erreichbar.
    Nein, Susi Brunner kenne ich nicht. Wenn du nicht hier wohnst, können wir uns nicht gross austauschen, nehme ich an. Ich wohne in Aesch, ca. 10 km südlich von Basel und bin jetzt sehr intensiv an den Vorbereitungen für einen Pool-Bau. Ja, die Wasserqualität ist wichtig. Da ich schon einen Aussenpool habe, der sich aber nicht für die Therapie-Arbeit eignet, habe ich Erfahrung mit Chlor, brauche sehr wenig davon, weil ich eine starke Pumpe in Betrieb habe, die viel Sauerstoff erzeugt. Das will ich wieder nutzen. Weiters habe ich Ideen zur Wasseraufbereitung, doch ohne Chlor oder ähnliches wird es nicht gehen. Dafür ist das Wasser zu warm.

    Herzlich, Rose-Marie

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