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Kennen Sie den Film „la vita e bella“ von Roberto Benigni?

Im ersten Teil des Filmes umwirbt ein fröhlicher lebenslustiger Mann mit unglaublich viel Humor, Einfallsreichtum, Schalk und Phantasie eine junge Lehrerin. Es gibt ein Happy End wie in einem Märchen, sie heiraten, bekommen einen Sohn. Dann kommt der zweite Teil des Filmes. Diesmal ist der Schauplatz das Konzentrationslager. Um seinen Sohn vor dem Elend und dem Grauen zu beschützen, überzeugt der Vater seinen kleinen Sohn, dass sie diesmal ein hochkompliziertes Spiel spielen, mit vielen Regeln. Nur wenn er alle Regeln genau befolgen würde, könnte er am Schluss einen Panzer gewinnen. Mit der gleichen Phantasie, wie er früher seine Frau umworben hat, lässt er jetzt für seinen Sohn eine imaginäre Welt entstehen. Und schafft es somit auf fast unvorstellbare Weise, dass der Kleine gerettet wird.

Mich hat der Film zutiefst beeindruckt. Das Leben ist schön, auch wenn es objektiv gesehen manchmal nicht schön ist. Es liegt an uns, was wir daraus machen. Wir entscheiden das.

So viel Stärke zu haben, so viel Phantasie, so viel Mut und so viel Einfallsreichtum – das wünsche ich mir und Ihnen allen.

Mögen die Geschichten, die ich schreibe, dazu beitragen, dass Ihr Leben reicher wird, leichter wird und Sie mehr Lebensfreude gewinnen. Das Leben ist wunderschön!

2 thoughts on “Home

  1. Liebe Heidi
    Auch ich habe mit grosser Bewunderung den oben beschriebenen Film gesehen.
    Auch ich bin der Meinung, dass wir selber dran bleiben müssen, um das Leben lebenswert zu gestalten.
    Doch wie bringe ich dies jemandem rüber, der lange arbeitslos war und jetzt einen Job hat, der ihr nicht gefällt. Kinder haben möchte ( 37 jährig) und keinen Partner findet? Da empfinde ich selber : du musst nur daran glauben‘ etwas hohle Theorie.
    Was würdest Du in so einem Fall antworten?
    Liebe Grüsse
    Heidi

    • Liebe Heidi

      Vielen Dank Dir für Deine Mail und vielen Dank auch Dir für Deine spannende Frage.
      Du hast absolut Recht, nur an etwas glauben, bringt uns nicht vorwärts, man muss auch etwas tun. Und gerade deshalb fand ich den Film so faszinierend, weil er eben aufgezeigt hat, wie viel machbar, möglich ist, selbst wenn die äusseren Umstände fast nicht zu ertragen sind. So etwas kann man ja fast nicht mehr überbieten. Allerdings hat der Vater das für seinen kleinen Sohn gemacht. Und die Liebe zu seinem Sohn, der Wunsch, dass der Kleine überlebt, hat ihm vermutlich die Kraft gegeben.

      Wenn man an einem Punkt ist, an dem man nicht glücklich ist mit seinem Leben, selber jedoch vielleicht nicht spürbar vorwärts kommt, die Zeit auch drängt, so wie Du es beschrieben hast, Kinderwunsch, 37 Jahre und kein Partner, dann lohnt es sich durchaus, Unterstützung von aussen in Anspruch zu nehmen. Genauer herauszufinden, was will man denn wirklich, was könnte einen hindern, das zu erreichen und ganz klar, neue Strategien ausprobieren. Unbedingt! Denn nur wenn man Neues ausprobiert, bekommt man andere Ergebnisse.

      Dir einen wunderschönen Abend noch.
      Herzlichst Heidi

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