Ich sollte, ich müsste – wirklich?

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Immer wieder höre ich folgende Sätze von meinen Kunden:

Ich sollte einige Kilo abnehmen, ich müsste mehr Sport machen, ich sollte weniger arbeiten, ich müsste mehr Geld verdienen, ich müsste mehr Marketing machen, ich müsste meine ganzen Stapel im Büro endlich sortieren, ich sollte endlich einmal die Steuererklärung machen, ich müsste schon längst den Keller ausmisten, ich sollte meine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen, ich müsste eine Webseite machen, ich sollte meine Finanzen in den Griff kriegen, ich müsste mich gesünder ernähren.

Kennen Sie auch solche Sätze?
Wundern Sie sich manchmal darüber, dass Sie so gar keine Lust verspüren, diese Dinge zu machen? Und trotzdem schleppen Sie all diese Sätze mit sich herum, tagelang, wochenlang, wie eine stete Last auf Ihrem Rücken.

Alle Aktivitäten, die wir mit „müssten“ oder „sollten“ umschreiben, machen uns nicht sonderlich an. Es sind alles Sachen, die wir zwar glauben, tun zu müssen, aber eigentlich nicht tun wollen.

Stellen Sie sich einmal vor, wie es wäre, wenn Ihre To-Do-Liste nur noch Aktivitäten enthalten würde, die Sie so toll finden, dass Sie gar nicht mehr warten könnten, um anzufangen? Was wäre dann anders?

Sie haben folgende Möglichkeiten:

  • Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit und erstellen Sie eine To-Do-Liste!
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  • Danach überlegen Sie bei jeder Aktivität, ob es eher eine Sollte-Aktivität ist oder eine Aktivität, die Sie wirklich machen wollen. Tipp: Je älter eine Aktivität auf Ihrer Liste ist, umso wahrscheinlicher ist es eine Sollte-Aktivität. Wir nennen solche uralten Punkte „tote Ziele“.
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  • Faustregel: Mindestens die Hälfte der Sollte-Aktivitäten kann ersatzlos gestrichen werden.
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  • Für die andere Hälfte (Steuererklärung etc.) überlegen Sie sich: Was kann ich delegieren, für eine längere Zeit auf Eis legen, sofort erledigen oder völlig neu und lebendiger definieren.
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Atmen Sie jetzt tief durch, geniessen Sie die Erleichterung!

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

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