Ferienenergie

Sajama

 

Liebe Freunde

Hier in Basel sind die Ferien zu Ende gegangen, in manchen Teilen Deutschlands haben sie erst angefangen, wir sind also noch mitten drin in einem herrlichen Sommer.

Ferien können etwas sehr Schönes sein, ob mit Familie, Freunden oder alleine, einfach einmal die Routine aufgeben und etwas anderes machen, das kann sehr befreiend wirken. Manche von uns wechseln die Umgebung und manche bleiben in der gewohnten Umgebung, aber wechseln ihren Zeitablauf.

Ich habe festgestellt, dass Menschen oft sehr mutig werden, wenn es um ihre Feriengestaltung geht. Sie reisen in fremde Länder, die sie überhaupt nicht kennen. Sie wagen sich an neue Abenteuer heran, z.B. eine Reise in den Dschungel oder in die Wüste; ob Ferienhaus oder Clubdorf, meistens hat man vorher den Ferienort noch nie vorher gesehen, höchstens sich virtuell ein Bild davon gemacht.

Das Wort „Ferien“ alleine bereits lässt Menschen Dinge wagen, die sie im Alltag nie tun würden. Deshalb mag ich persönlich dieses Wort.

Das Wort „Ferien“ ist wie eine Art „Türöffner“ für die ganze Kraft, die Menschen in sich haben. Oft ist die Türe nur angelehnt, manchmal nicht einmal offen. Bei den Ferien wird sie geöffnet. Und das ganze Potential, welches Menschen stets in sich tragen, kommt zum Vorschein.
Wie wäre es denn, wenn Sie ein wenig von dieser Ferien-Kraft mitnehmen könnten in Ihren Alltag?

  • Schreiben Sie doch einmal auf, was Ferien für Sie bedeuten.
  • Was ist denn das Schönste für Sie an den Ferien?
  • Warum sind Sie denn in den Ferien mutiger als sonst?
  • Woran würden denn andere Menschen an Ihnen erkennen, dass Sie gerade in den Ferien sind?
  • Was könnten Sie machen, so dass Sie jeden Tag ein klein wenig diese Ferienenergie haben?

Viel Spaß dabei!

Ganz herzlichst
Heidi Röthlisberger

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Wohin wollen Sie segeln?

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Liebe Freunde

Die kanarischen Inseln sind ein Mekka für Segler und Seglerinnen.
Das Wetter ist traumhaft, oft weht ein herrlicher Wind und die einzelnen Inseln sind gut voneinander zu erreichen. Viele Segler dort segeln einfach so zum Spass, sie segeln ein paar Stunden aufs Meer hinaus und fahren abends wieder in ihren Hafen zurück. Andere Segler haben ein klares Ziel vor Augen, die einen wollen von einer Insel zur anderen fahren, die anderen wollen in einer Regatta einen Preis erlangen, wieder andere wollen um die ganze Welt segeln. Das Ziel ist klar gesteckt.

Nehmen wir einmal an, Sie gehören auch zu denjenigen, die ein klares Ziel im Leben haben.

Wie beim Segeln muss man zuerst wissen, wo man sich befindet, die eigene Position herausfinden, also eine Standortbestimmung machen. Erst dann kann man wissen, wohin man zu steuern hat. Die nächsten Fragen sind, welcher Kurs einem am ehesten oder am sichersten zu seinem Ziel führt. Manchmal ist der Wind nicht günstig oder führt einen nicht in die gewünschte Richtung, manchmal gibt es Tiefdruckgebiete, schlechte Sicht, Nebel, oder aber der Wind ist zu heftig, es gibt Gegenwind oder eine plötzlich auftretende Flaute. Manchmal weht der Wind genauso, wie man es möchte, und das ist dann toll. Einen Flaute kann einem sehr viel Geduld abverlangen, zu starker Wind braucht sehr viel Kraft und je nachdem gibt’s wenig Schlaf in der Nacht.

Zu Beginn eines neuen Jahres setzen wir uns häufig Ziele. Jetzt ist Halbzeit, 6,7 Monate später und ein guter Moment, um kurz herauszufinden, wo Sie sich gerade befinden.

  • Nehmen Sie sich in dieser Woche eine Stunde Zeit für sich selber.
  • Holen Sie Ihr „Logbuch“ hervor und schreiben Sie auf, wo Sie gerade sind. Ohne dass Sie etwas davon bewerten.
  • Was lief gut? Was lief weniger gut?
  • Haben Sie einige Teilziele bereits erreicht?
  • Oder gab es zu festen „Gegenwind“?
  • Woran merken Sie selber, dass Sie Ihrem Ziel näher gekommen sind?
  • Sind Sie mit Ihrer Position nicht zufrieden, führen Sie jetzt eine Kursänderung durch.
  • Haben Sie bisher zu den Freizeitseglern gehört und wollen jetzt ein neues Ziel anpeilen, tun Sie das!
  • Besuchen Sie einen Lehrgang, eignen Sie sich die nötigen Kenntnisse an und los geht’s.
  • Oder Sie haben sich zu grosse Ziele gesetzt und fühlen sich unter Druck, geben Sie sich mehr Zeit.

Ob Sie auf dem Wasser segeln oder durch Ihr Leben „segeln“, ob Sie ein Ziel haben oder eher zu den Freizeitseglern gehören, Sie selber stehen am Ruder und steuern. Niemand sonst.

Haben Sie eine wunderschöne Woche.
Herzlichst
Heidi Röthlisberger

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Was tun, noch bevor man ausgebrannt ist?

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Liebe Freunde

Ich arbeite immer wieder mit Menschen zusammen, die eigentlich sehr erfolgreich sind, in kürzester Zeit enorm viel leisten können und in ihrer Arbeit absolut brillant sind. Es sind tolle Menschen, begeistert von ihrer Arbeit und leidenschaftlich von ihrem Tun überzeugt. Sie vollbringen Stunden in ihren Projekten, sind am Wochenende meistens auch noch damit beschäftigt, und bringen es auf der Karriereleiter oder als Geschäftsleute recht weit.

Und dann plötzlich geht gar nichts mehr. Es ist wie wenn das Feuer keine Nahrung mehr bekommt. Sie sind ausgebrannt, oft zu erschöpft, um sich an ihren Leistungen und ihrem Erfolg freuen zu können.

Beginnende erste Anzeichen dafür:

  • Chronisch zu spät kommen
  • Dinge persönlich nehmen
  • Am Wochenende arbeiten
  • Immer zu spät heim kommen
  • Während der Pausen durcharbeiten
  • Nicht mehr fähig, mit der Arbeitslast fertig zu werden
  • Weniger Enthusiasmus oder Freude an der Arbeit
  • Den nächsten Morgen fürchten
  • Termine nicht einhalten
  • Irritation anderen gegenüber

Wenn Sie bei sich erste Anzeichen bemerken, ziehen Sie die Notbremse!

Damit es jedoch gar nicht so weit kommt, folgende Gedanken:

Wann immer Sie etwas Neues beginnen, eine neue Aktivität oder eine neue Richtung, fragen Sie sich zuerst folgendes: Wird mich dieser neue Schritt näher oder weiter weg bringen von einem Leben, welches für mich sehr wertvoll ist? Gehen Sie in Gedanken einige Schritte zurück und fragen Sie sich selber, was genau Sie im Moment wahrnehmen und wie das größere Bild in Ihrem Leben aussehen könnte?
Haben Sie sich für eine neue Aktivität entschieden, fragen Sie sich auch dort folgendes: Um sicher zu sein, stets über genügend Energie und innere Kraftreserven zu verfügen, wie müsste ich die neue Aktivität handhaben?

Manchmal hilft es auch, unter die Oberfläche zu schauen.
Weshalb machen Sie sich selber so großen Druck? Wovor könnten Sie Angst haben? Und ist diese Angst noch legitimiert? Sobald wir uns dieser Angst stellen, verändert sich das Bild.

Falls Sie selber davon betroffen sind, was könnten Sie in dieser Woche noch machen, um diesen Zirkel zu unterbrechen? Jetzt und nicht bevor es plötzlich zu spät ist?

Falls Ihnen ein Coach, ein Therapeut oder auch ein guter Freund helfen könnte, suchen Sie diese Unterstützung. Denken Sie nicht, Sie müssten alles alleine regeln.

Ich wünsche Ihnen allen eine ganz gute Woche!

Ganz herzlichst
Heidi Röthlisberger
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Wer spornt uns Erwachsene an?

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Liebe Freunde

Haben Sie schon einmal kleine Kinder beim Laufen lernen beobachtet?

Sie probieren und probieren, sie versuchen sich aufzurichten und fallen wieder hin, und wieder probieren sie es. Stundenlang, tagelang, immer wieder aufs Neue. Andere Kinder krabbeln und krabbeln, sind kleine Weltmeister im Krabbeln und plötzlich stehen sie auf und laufen. Von einem Tag auf den anderen. Einfach so.
Bei den einen Kindern sieht man sichtbar die kleinen Erfolge und bei anderen sieht man lange nichts und plötzlich ist das Ergebnis da. Allen Kindern ist gemein, dass sie unentwegt üben. Mit der absoluten inneren Sicherheit und Gewissheit, dass sie es hinbekommen werden.

Was passiert, wenn wir etwas in Angriff nehmen? Wie oft hören wir vor dem Ziel auf? Wie oft sagen wir uns selber, das ist vielleicht doch nicht das Richtige für uns, wenn es eine Weile nicht so geklappt hat? Wie oft reden wir uns ein, die Finger von etwas zu lassen, bloß weil wir nicht so sicher sind oder es von der logischen Seite aus betrachten?


Es ist jetzt Mai
Nehmen Sie doch alle noch einmal Ihre Pläne und Ideen und Träume vom Januar hervor. Was haben Sie sich dort alles für dieses Jahr 2015 gewünscht? Was wollten Sie ändern, verändern, anders machen? Was für Ziele haben Sie sich gesetzt? Was wollten Sie in diesem Jahr alles erreichen?

Und wo stehen Sie jetzt?

Falls Sie immer noch voller Elan dran sind, ausgezeichnet!

Falls Sie jedoch das eine oder andere Ziel bereits jetzt aus Vernunftgründen zur Seite gelegt haben, nehmen Sie es sich heute doch noch einmal hervor. Stellen Sie sich vor, es wäre wie Laufen lernen! Sie wüssten absolut sicher, dass es Ihnen gelingen würde. Malen Sie es sich noch einmal aus, wie es wäre, wenn Sie dieses Ziel erreichen könnten! Wie würde es aussehen, was würden Sie selber zu sich sagen, wenn Sie es erreicht haben, wie würden Sie sich fühlen? Und fangen Sie mit einem ersten Schritt dazu hin an!

Wenn kleine Kinder laufen lernen, bekommen sie ungemein viele Ermunterungen. Jeder spornt diese kleinen Sportler an, macht ihnen Mut, so im Sinne von toll, gut hast Du das gemacht, wirklich prima, du schaffst das! Und auch kein einziger der Erwachsenen hat sicher je innerlich daran gedacht, dass die Kinder es nicht schaffen könnten.

Und wie sieht das mit uns Erwachsenen heutzutage aus? Wer spornt uns an, steht hinter uns? Wer glaubt an uns, auch wenn er noch keine Resultate sieht?


Ich habe seit vielen Jahren auch einen Mentor Coach. Ich wünsche mir selber objektives Feedback, Ermunterung, Begeisterung von jemand anderem und konkrete Unterstützung, jemand, der an mich glaubt, unabhängig von meiner Familie und von meinem Mann.
In den vielen Jahren im Ausland habe ich keinen Coach gehabt. Ich habe die Idee gehabt, dass es möglich sein muss, alles selber lösen zu können, selber mit allem zurecht zu kommen, sich selber Feedback zu geben und selber die eigenen blinden Flecken zu entdecken. Auf die Dauer ist das ganz schön anstrengend. Durchaus möglich, aber anstrengend. Jetzt ist mein Leben um einiges einfacher und macht viel mehr Spaß.
Ich wünsche Ihnen auch jemanden, der Sie unterstützt und der das Beste in Ihnen sieht und der Sie dabei unterstützt, Ihre Träume zu verwirklichen.

Haben Sie eine wunderschöne sonnige Maiwoche!

Ganz herzlichst
Ihre Heidi Röthlisberger
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Haben Sie einen Glasboden?

Liebe Freunde

WAsserDSC_2239Im letzten Urlaub haben wir einen Ausflug in einem außergewöhnlichen Boot gemacht. Der Boden dieses kleinen Schiffes war durchsichtig, wie wenn er aus Glas wäre. Bei dieser Fahrt hat sich plötzlich vor unseren Augen eine völlig neue Landschaft aufgetan, mit einzigartigen Fischen und Muscheln und faszinierenden Hügelzügen unter Wasser.

Hätte das Boot keinen solchen Glasboden gehabt, hätten wir das gar nicht bemerkt. Und doch wären die ganzen Kostbarkeiten da gewesen. Nur verborgen vor unseren Augen.

Wie oft laufen wir durch die Welt und bemerken gar nicht das Schöne, das vor uns liegt. Es ist wie wenn wir unsere Brille überall in der ganzen Wohnung suchen und dabei haben wir sie auf unserer Nase. Es ist alles schon da, aber wir sehen es nicht, weil wir mit unseren Gedanken so weit weg sind.

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Manchmal ist das Schöne nicht gerade am Wegrand, dann müssen wir aktiv werden, damit wir es überhaupt wahrnehmen können. Es ist da, aber etwas versteckt, nicht ganz so offensichtlich. Vielleicht will es auch von uns entdeckt werden. So wie es uns in diesem Glasboot ergangen ist.

Machen Sie doch in dieser Woche einmal eine Reise einer ganz besonderen Art:

  • Halten Sie jeden Tag einen Moment inne und öffnen Sie Ihre Augen für alles um Sie herum.
  • Stellen Sie sich vor, Sie sind zum ersten Mal hier auf dieser Welt, auf diesem Planeten. Alles wäre neu für Sie und Sie sehen alles um sich herum zum aller ersten Mal.
  • Genießen Sie die Farben, die Formen, die Gerüche, die Töne, die Geräusche, die Bewegungen!
  • Gehen Sie auch ein paar Schritte abseits des Weges, halten Sie Ausschau nach Kostbarkeiten fern von dem Offensichtlichen. Und seien Sie gespannt, was Sie dort alles sehen und erleben werden.

GelbIch wünsche Ihnen allen viel Spaß
bei der Entdeckungsreise durch Ihren Glasboden!

Ganz herzlichst
Ihre Heidi Röthlisberger

Life Coaching am Telefon

 

Das geht doch nicht!

Liebe Freunde

Eine Hummel ist etwa 1.2 Gramm schwer und hat ein Flügelvolumen von 0.7 Kubikzentimeter. Würde die Hummel die Gesetze der Aerodynamik studieren, würde sie erkennen, dass sie gar nicht fliegen kann! Sie würde feststellen, dass sie eine „aerodynamische Fehlkonstruktion“ wäre. Und doch, sie fliegt einfach. Ohne darüber nachzudenken, ob das Fliegen jetzt geht oder nicht. Und es funktioniert.

HummelÜbertragen Sie doch dieses Beispiel der Hummel in Ihren Alltag:

  • Haben Sie schon einmal etwas Tolles getan, von dem Sie nachher selber erstaunt gesagt haben, war das wirklich ich?
  • Gibt es etwas, von dem Sie glauben, dass es nicht möglich ist?
  • Kennen Sie jemanden, der sagt, das Wort „unmöglich“ gibt es gar nicht?

Ich fordere manchmal meine Kunden heraus. Ich möchte, dass sie größer denken, dass sie selbst gesteckte Grenzen überschreiten und über sich selber hinauswachsen. Machen Sie das doch auch einmal so! Fordern Sie sich selber heraus. Vergrößern Sie Ihre Bilder und überschreiten Sie selbst gesteckte Zäune.

In unserer Geschichte hat die Hummel Erfolg, weil sie sich nicht an Forschungen und Erkenntnissen orientiert. Bei uns Menschen sind es ja oft eigenen Erinnerungen oder Erkenntnisse von Freunden, die uns klar machen, dass etwas nicht geht, dass etwas absolut unmöglich ist, dass man etwas nicht tun darf oder kann.

Fliegen Sie doch in dieser Woche einfach wie die Hummel, die nicht weiß, dass sie eigentlich nicht fliegen kann. Beginnen Sie mit ganz kleinen Dingen und genießen Sie es!

Ich wünsche Ihnen allen eine sonnige und fröhliche Woche

Ganz herzlichst
Ihre Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Wohlstandsgedanken

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Liebe Freunde

Über Geld zu sprechen ist für viele Menschen nicht einfach. Diskussionen über Geld erhitzen die Gemüter, bringen sogar Freunde gegeneinander auf.
Geld ist immer wieder ein Thema im Coaching. In einem Veränderungsprozess kommt Geld ins Spiel, die Frage nach den Reserven, ob man sich eine Veränderung in der Zukunft überhaupt leisten kann.

Geld an sich ist eigentlich nur ein Stück Papier oder eine Münze aus Metall. Es ist mehr die Frage, wie viel Bedeutung wir diesem Papier geben? Was bedeutet uns Geld? Welche Einstellung haben wir zum Geld? Ist diese Ansicht hilfreich für uns? Sind wir bereit, unsere Meinung zum Geld zu verändern?

In unserem Leben können wir enorm viel alleine durch die Gedanken verändern. Im Zusammenhang mit dem Geld ist das nicht anders. Lassen Sie sich durch folgende Ideen inspirieren.

1. Nehmen Sie einen Geldschein und stellen Sie sich vor, es sei ein neuer Freund von Ihnen.
– Schreiben Sie Ihrem neuen Freund doch einmal einen freundlichen Brief.
– Fragen Sie Ihren neuen Freund alles, was Sie ihn schon längst fragen wollten.
– Danken Sie Ihrem neuen Freund auch für alles, was Sie schon erhalten haben.

2. Denken Sie einmal darüber nach, wie Ihre Beziehung zu Geld in Ihrer Familie war.
– Was kommt Ihnen alles an Kindheitserinnerungen in den Sinn?
– Was hat Ihnen Ihre Familie in Bezug auf Geld beigebracht?
– Ging es damals um Gedanken wie: „Es ist noch nicht genug, wir können uns das nicht leisten.“?
– In was für einer Zeit sind Ihre Eltern aufgewachsen und welche Meinungen über das Geld waren damals üblich?

3. Überlegen Sie sich doch einmal, welche Überzeugungen Sie selber aus Ihrer Kindheit übernommen haben?
– Sind diese Gedanken für Sie heute noch hilfreich?
– Ist das Wort „Wohlstand“ für Sie etwas Positives oder eher etwas Anrüchiges?
– Welche großartige neue Einstellung zum Geld könnte Sie ab heute weiterbringen?
Im Coaching geht es oft darum, Dinge aufmerksam wahrzunehmen. Erst wenn wir die Dinge bemerken, können wir sie auch verändern. Fangen Sie doch heute an, Ihr Bild vom Geld wahrzunehmen und wenn nötig zu verändern.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Spass und viele „neue Freunde“!
Ganz herzlichst
Heidi Röthlisberger
Life Coaching per Telefon

Anfängergeist

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Liebe Freunde

„Mein Schneider ist der klügste Mensch von allen, die mich besuchen. Er nimmt jedes Mal neu Mass.“  George Bernard Shaw hat diesen Satz einmal gesagt. Und dieser Ausspruch hat mich fasziniert.

Jedes Mal unser Gegenüber so betrachten, als hätten wir ihn noch niemals gesehen. Einfach davon ausgehen, dass sich der andere vielleicht verändert hat. Oder dass wir uns verändert haben. Sich wie ein Anfänger wieder neu mit einer Materie befassen, die man eigentlich schon längstens kennt.

Sie waren sicher schon einmal in einem Vortrag über ein Thema, das Ihnen bekannt war. Sie hören dem Redner zu und allzu leicht kann es passieren, dass man in die „ja, das weiss ich schon“ Trance verfällt. In solch einer Trance fühlt man sich als Experte und hört dann nicht mehr richtig zu. Dabei entgehen einem spannende neue Sichtweisen, kleine Farbnuancen, Gedankenansätze oder interessante Kombinationen.

Mein Partner und ich haben uns einmal einen Touristenführer von Basel gekauft und haben Basel aus der Sicht eines Touristen angeschaut. Obwohl wir die Stadt wirklich schon viele Jahre kennen, waren die Spaziergänge diesmal ganz anders. Wir entdeckten völlig neue Ecken und Winkel, neue Gässchen und bereits sehr gut bekannte Strassen und Brücken zeigten sich plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Stellen Sie sich doch einen Botanik Professor vor, der sich von einem kleinen Kind die Besonderheiten des Löwenzahns zeigen lässt und von der Begeisterung selber angesteckt wird. Oder ein Meisterkoch, der einer Hausfrau beim Kochen zuschaut, wie wenn er ein Anfänger wäre und auf ganz neue Dinge aufmerksam wird.

Stellen Sie sich vor, wir würden unseren heranwachsenden Kindern so zuhören, wie wenn wir sie und ihre Argumente gar nicht kennen, noch nie vorher gehört hätten. Oder wir würden einem längst vertrauten Kunden so begegnen als ob es der Erstkontakt wäre und wir den Kunden voller Neugier kennen lernen wollten.

Sie alle kennen sich auf einigen Gebieten besonders gut aus.
Lassen Sie sich doch für eine Woche einmal begeistern für den „Anfängergeist“ in Ihrem Fachgebiet und begegnen Sie Ihrer Umwelt so, wie wenn alles völlig neu und unbekannt für Sie wäre.

 

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon

Wildfremde Menschen um etwas zu bitten braucht Mut!

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Liebe Freunde

Am Bahnhof gibt es immer wieder junge Menschen, die auf einen zukommen und um Geld fragen. Teils sehen diese jungen Menschen recht abgerissen aus.
Eine junge Frau, selber noch in der Lehre, hat mir einmal gesagt, sie gebe diesen Menschen immer Geld. Als ich sie fragte weshalb, sagte sie zu mir, weil sie den Mut bewundere, den diese Menschen haben.

 

  • Wildfremde Menschen um etwas zu bitten braucht Mut.
  • Einen Telefonhörer in die Hand zunehmen und jemanden anrufen, den wir nicht kennen, braucht Mut.
  • Vor einer Gruppe von Leuten zu stehen und über ein Thema zu referieren braucht Mut.
  • Es braucht auch Mut, sich um eine neue Arbeitsstelle zu bewerben oder eine Arbeitsstelle zu kündigen.
  • Es braucht Mut, einen anderen um Vergebung zu bitten und es braucht Mut, Fehler einzugestehen.
  • Umzuziehen und wieder völlig neu in einer neuen Stadt anzufangen, braucht Mut.
  • Auch einem Coach anzurufen, weil wir jetzt endlich etwas verändern wollen, das braucht Mut.

Ich erinnere mich noch genau an einen Grossanlass vor vielen Jahren, ganz am Anfang meines Business. Dort habe ich meine ersten Flyer verteilt. Ich stand an einem Ausgang und meine Töchter, damals noch Teenager, an einem anderen Ausgang. Tausende von Menschen bekamen von uns einen Flyer. Am liebsten hätte ich mich versteckt oder wäre davongelaufen. Aber meine Töchter haben gesagt, komm, wir kneifen nicht, das ziehen wir durch, wir sind jetzt mutig!

Je öfter Sie etwas Neues probieren, umso einfacher kann es werden.
Machen Sie an jedem Tag irgendetwas Neues, um in der Übung zu bleiben.

Und tun Sie sich doch mit jemandem zusammen, einem Freund oder einer Freundin, einem Coach oder einem Berater und holen Sie sich Unterstützung bei grossen Veränderungen. Denn sobald wir eine gewisse Rückendeckung haben, fühlen wir uns sicherer und es wird leichter und macht mehr Spass.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mutige Tage.

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching per Telefon

Fragen stellen – Jeder kann das!

Schwarzdorn

 

Liebe Freunde

In einem Spezialitäten Geschäft habe ich letzte Woche Folgendes beobachtet:

Eine ältere, etwas kleinere und sehr vornehme Frau stand vor einem Teeregal. Sie nahm immer wieder ein Teepäckchen aus dem Regal heraus und stellte es dann wieder ins Regal. Während sie noch probierte, ein Päckchen aus dem obersten Regal zu nehmen, was angesichts ihrer Grösse ein wenig schwierig war, sah das eine etwas jüngere Frau im Vorbeigehen, holte ihr diese Teesorte und gab sie ihr, und rauschte weiter.

Die ältere Frau probierte dann fast noch verzweifelter, auch diese Teesorte wieder nach oben zu legen. In dem Moment kommt eine andere Frau, stellt sich neben die ältere Frau und fragt, was sie denn brauche.  Ja, sie suche eine ganz spezielle Sorte und sie sehe sie nicht. Ihre Augen machen einfach nicht mehr so mit.
Gemeinsam suchen nun diese beiden Frauen nach der gewünschten Sorte. Als sie die Teesorte entdeckt haben, fragt die jüngere Frau, was denn das Besondere sei an dieser Sorte. Und ein richtiges Gespräch beginnt zwischen diesen beiden Damen.

Die zweite Frau hat lediglich eine Frage gestellt. Statt ihr etwas in die Hand zu drücken, von dem sie vielleicht gar nicht wusste, ob es das Richtige war, hat die zweite Frau mit einer Frage begonnen, um herauszufinden, um was es denn geht.

Fragen stellen ist etwas Wunderbares. Fragen stellen ist eines der Hauptwerkzeuge eines guten Coaches. Aber nicht nur Coaches, sondern alle Menschen können mit Fragen unglaublich viel bewirken.

  • Was glauben Sie wohl, was passieren würde, wenn wir unseren Mitmenschen in Zukunft mehr Fragen stellen würden?
  • Wenn wir unsere Kinder fragen würden, wie es denn in der Schule war, ob sie irgendein „Highlight“ erlebt haben?
  • Oder unsere Partner am Ende des Tages fragen würden, was denn das Schönste an diesem Tag gewesen war. Und uns auch die Zeit nehmen für eine Antwort.
  • Oder wenn wir unseren Eltern anrufen würden und sie fragen, was sie denn von uns in dieser Woche brauchen könnten?

Vielleicht bekommen wir auch keine Antwort, weil es unsere Mitmenschen gar nicht mehr gewohnt sind, dass wir ihnen eine Frage stellen. Vielleicht braucht es dann eine zweite Frage, eine dritte oder sogar eine vierte und noch mehr Zeit zum Zuhören.

Ich möchte Sie in dieser Woche einladen, statt Antworten mehr Fragen zu stellen.

  • Beobachten Sie doch einmal in dieser Woche, wie oft Sie andere Menschen wirklich etwas fragen.
  • Sollten Sie außer Übung sein, dann fragen Sie etwas Einfaches: Nach der Uhrzeit, nach dem Weg, nach einer kleinen Information.
  • Versuchen Sie dann auch, mehr zu erfragen. Fragen Sie: Was genau? Wo genau? Was finden Sie daran so besonders? Und seien Sie neugierig, was passiert.

Ich wünsche Ihnen sehr viel Freude und Offenheit dabei.
Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger
Life Coaching am Telefon